Körperorientierte Psychotherapie tiefenpsychologisch fundiert
Wann ist ein körperorientiertes Verfahren hilfreich?
Körperorientierte Psychotherapie bietet die Möglichkeit, sich persönlich weiter zu entwickeln.
Sei es, um Lebensumbrüche mit Unterstützung zu meistern oder um psychischen Erkrankungen zu begegnen.
Bei psychosomatischen Beschwerden ist sie eine Chance, die Sprache des Körpers zu verstehen. Entspannung kann erlernt werden. Durch gezielte Übungen (Bioenergetik/ Biodynamik) können Blockaden aufgeweicht werden und eine größere Lebendigkeit entsteht.
Menschen, die sich über die Ursachen ihrer Probleme bewusst sind, biete die körperorientierte Psychotherapie einen Weg zu den dazugehörigen Emotionen.
Sie ist hilfreich, wenn Menschen den Eindruck haben, in Sackgassen geraten zu sein. Wenn im Leben immer gleiche Muster (z.B. Beziehungsmuster) auftreten und ein Wunsch nach Veränderung besteht.
In Zeiten großer Arbeitsbelastung kann sie die eigene Leistungsfähigkeit erhalten, da sie zum Innehalten, zur Regeneration und zur Selbstregulierung einlädt.
Wie funktioniert das?
Über den Atem, Bewegung, Massage oder Berührung lassen sich Gefühle direkt erleben. Um einen individuelle Heilungs- oder Entwicklungsprozess zu fördern, wird das Vorgehen der psychischen Situation des Klienten angepasst.
Die Aufarbeitung von Konflikten, die Lösung von Blockaden und die Erprobung neuer Verhaltensweisen kann sowohl sprachlich, als auch körperlich im sicheren Therapierahmen erfolgen.
Ziel ist es die Lösung von Konflikten und das Erlagen einer größere Lebendigkeit.
Anne Meinhold
Weiterführende Texte:
Werner EberweinKörperarbeit in der Psychotherapie:
www.werner-eberwein.de/content/view/37/68/
Therapeutische Methoden:
www.werner-eberwein.de/content/view/12/48/
Zist: (www.zist.de) >> Grundlagen der humanistischen Psychotherapie
Dr. Wolf Büntig:
(www.zist.de) >> Wachstum ins Undenkbare
Geseko von Lüpke im Gespräch
mit dem Arzt und Psychotherapeuten Wolf Büntig
Voraussetzungen zur Ausübung von heilkundlicher Psychotherapie?
In Deutschland gibt es zwei Möglichkeiten, die zur Ausübung von heilkundlicher Psychotherapie berechtigen. Zum einen die ursprünglich den Ärzten vorbehaltene Approbation (auch: "Bestallung"), die diese nach erfolgter Qualifikation (v.a. Medizinstudium, Promotion und Praktikumszeit) erhalten. Nach dem Psychotherapeutengesetz von 1999 können auch Psychologen mit bestimmten Qualifikationen (Psychologiestudium, eine gesetzlich anerkannte Weiterbildung nach einem Richtlinienverfahren, Praktikumszeit) die Approbation erhalten. Im Rahmen von Übergangsregelungen konnten Psychotherapeuten auch unter anderen Vorraussetzungen eine Approbation erwerben. Die Approbation ist Vorraussetzung für die "Zulassung", d.h. dass sich ein Psychotherapeut an einem bestimmten Ort niederlassen darf und seine Behandlungen über die Krankenkasse abrechnen kann.
Zum zweiten darf Psychotherapie ausüben, wer eine "Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz)" erhalten hat. Voraussetzung hierfür ist eine bei einem Gesundheitsamt bestandene Heilpraktikerprüfung oder ein Psychologiediplom. Neben den schon erwähnten Heilpraktikern, Pädagogen, Sozialpädagogen etc., arbeiten auch viele psychotherapeutisch tätigen Psychologen auf dieser Basis. In der Regel rechnet diese Gruppe nicht über die Krankenkasse ab.
Da es sich bei den vorgenannten Begriffen zum Teil um formale Kriterien handelt, ist es vor einer Aufnahme einer Behandlung wichtig, sich zu vergewissern, dass auch die inhaltliche Qualifikation des Psychotherapeuten möglichst hoch ist. Hinweise auf inhaltliche Qualifikation geben Art, Umfang und Qualität der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildungen, berufliche Erfahrungen, Spezialisierungen etc.
